Plittersdorfer Kanu-Freunde

Kanu, Kajak und Stand-Up-Paddel Erlebnisse



Ausrüstung


Ausrüstung, aber richtig! 

Wer benötigt welche Ausrüstung? Hier findet Ihr ein paar Anhaltspunkte. Der PKF besitzt einiges an Ausrüstung, welche Vereinsmitgliedern kostenfrei zu Verfügung gestellt wird. Deshalb benötigt nicht jeder Paddler von Anfang an eine komplette Ausrüstung. Mit steigenden Fähigkeiten sollte sich aber jeder Paddler vermehrt um eine eigene Ausrüstung kümmern. 

Boot, Paddel, Spritzdecke

Wenn Du Dich für den Kauf eines eigenen Bootes interessierst, solltest Du drei Punkte beachten:

  1. Teste vor dem Kauf verschiedene Boote und überlege Dir, in welchem Revier Du hauptsächlich paddeln willst. Mach mit dem Boot, das Du kaufen willst, unbedingt eine Testfahrt. Ein Boot das schön aussieht, muss sich nicht unbedingt auch so fahren!
  2. Kajak haben in der Regel eine sehr lange Lebensdauer. Sich nach gebrauchten Booten umzuschauen und dabei ein wenig Geduld zu haben, macht also absolut Sinn.
  3. Kaufe Paddel und Spritzdecke passend zum Boot. Insbesondere das Paddel solltest du erst dann aussuchen, wen Du weißt, wie hoch Du in Deinem Boot sitzt und wie breit Dein Boot ist. Beides hat einen Einfluss auf die ideale Paddellänge.

Mitglieder in unserem Verein haben die Möglichkeit, sehr unterschiedliche vereinseigene Boote auszuprobieren, bevor sie sich für den Kauf eines eigenen Bootes entscheiden.

Persönliche Ausrüstung

Wie in jedem Sport, kann man auch beim Paddeln jede Menge Geld für sehr gute oder weniger gute Ausrüstung ausgeben. Gefolgt von der von Wetter und Wassertemperatur abhängigen Bekleidung, bestimmen dabei insbesondere Paddelrevier und Deine persönlichen Fähigkeiten Deine Ausrüstung.

Die erste paddelspezifische Ausrüstung, die wir Dir aber schon jetzt dringend empfehlen ist die eigene Schwimmweste. Als die persönliche Sicherheitsausstattung Nr. 1 muss sie eine gute Passform haben und wenn sie Dir gehört, weißt Du auch wie viel Paddeleinsätze sie schon hinter sich hat.

Was sonst noch benötigt wird, hängt sehr stark von den oben genannten Faktoren ab:

  1. Wassertemperatur – Dress for the water!
    Als Paddler musst Du immer mit einer Kenterung rechnen. Bist Du zu dünn angezogen, setzt die Unterkühlung schneller ein als gedacht. Während im Sommer Badebekleidung völlig ausreichen kann, werden im Winter der Neopren- oder ein Trockenanzug zum absoluten Muss. Die Wassertemperaturen im Rhein zum Beispiel schwanken zwischen bis zu 25°C im Sommer und 4°C im Winter.
    Immer empfehlenswert sind Schuhe, die je nach Ein- und Ausstiegsstelle die Füße vor scharfkantigen Steinen oder Glasscherben schützen.
  2. Wetter
    Regen und Wind lassen Dich schneller auskühlen. Dieser Effekt wird auf dem Wasser verstärkt, da Du zumindest auf größeren Wasserflächen dem Wind schutzlos ausgesetzt bist. Neben der Paddelbekleidung, die sich nach der Wassertemperatur richtet, sollte auf längeren Fahrten eine Regenjacke zu Deiner Ausrüstung gehören, die Dich nicht nur vor Regen sondern auch vor Wind schützen kann.
    Im Sommer ist die Sonneneinstrahlung nicht zu unterschätzen. Eine Kopfbedeckung, Sonnencrème oder lange leichte Bekleidung schützen Dich vor Sonnenbrand und/oder Sonnenstich.
  3. Paddelrevier
    Während sich auf einem stehenden Gewässer (See, Kanal) die paddelspezifische Ausrüstung in Grenzen hält, kommt im Wildwasser, auf dem offenen Meer oder in der Brandung Ausrüstung ins Spiel, die vor allem die Sicherheit erhöht. Helm, Protektoren, Wurfsack oder eine Lenzpumpe werden je nach Revier empfehlenswert oder absolut notwendig.
    Aber auch die Länge der Paddelstrecke beeinflusst Dein Equipment. Was darf es sein? Eine kurze Trainingsrunde oder eine mehrtägige Tour mit Zelt?
  4. Persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten
    Natürlich hängt die persönliche Ausrüstung auch immer vom eigenen Können ab. Wenn Du beispielweise nicht weiß, wie man mit einem Wurfsack umgeht, wirst Du ihn auch nicht benötigen.

Autor: Sören