!!! Wasserfallerstbefahrung im PKF !!!

Hier gibts die Photos

Zwei lang Jahre hat es gedauert, doch am Sonntag den 10.11.2002 war es nach langem Warten endlich so weit! Alles passte. Die Wasserstände, es war Wochenende, alle hatten Zeit und waren fit; zumindes hatten wir uns fit gefühlt. Denn als wir dann am Elzbach angekommen waren und unser erstes Ziel, einen 8-Meter-Wasserfall, vor Augen hatten war die Stimmung ganz schön bedrückt.

Irgendwie haben wir uns mit sinnlosen Sätzen versucht Mut zu machen, aber wirklich geholfen hat es nicht. Nachdem wir uns jeden Kieselstein angesehen hatten sind wir zu dem Schluss gekommen doch erst mal zwei bis drei Kilometer paddeln zu gehen. Denn fahren (bzw. fallen) wollten wir schon. Ausserdem hatte von uns nur Chris einmal berührung mit der dritten Dimension des Paddelns, dem freien Fall, gemacht. Dirk und ich (Alex) bis dahin noch nicht. Und 8 Meter war für uns alle was besoneres und neues.

Wir hatten da noch den Hans dabei, der Paddelt so alle zwei bis drei Monate einmal und der hatte auch nicht vor sich den Fall anzutuhen. Denn der hat ja ganz schön gerauscht. Somit hatten wir jetzt auch einen "Safetyboater" der uns aus dem See ziehen könnte falls etwas schief ginge. Als Safetyboater war er natürlich auch darauf bedacht, dass wir gut vorbereitet sind, also auch warmgepaddelt. Somit hat er jede Möglichkeit genutzt uns beim Warmpaddeln auch wirklich warm zu kriegen. Soll heißen: Wo man auch was falsch machen konnte hat er es auch getan. Und wir sind nach jeder Kurve aus dem Boot gesprungen, um ihn aus einer dummen Situation zu befreien. Auf jeden Fall waren wir nach den zwei Kilometern "Paddeln" gut aufgewärmt.

Als wir uns dann nochmal den Fall angesehen haben sind wir ihn auch alle gefahren. Natürlich einzeln, den die drei anderen hatten ja genug mit Filmen, Photografieren oder auch als Safetyboater zu tun. Somit war am Einstieg jeder verdammt einsam! Wenn man sowas noch nie gemacht hat kann man sich gar nicht vorstellen wie das Gefühl ist unten anzukommen, man könnte Bäume ausreißen! Deshalb ist der Chris dreimal gefahren und der Dirk zweimal.

Dann haben wir gemerkt dass die Zeit eng wurde, denn wir wollten ja noch den Endertfall erleben.
Also: Boote aufs Dach, Jacken auf die Sitzte, denn zum Umziehen war ja keine Zeit, und ab zum Endert.

Dort angekommen (direkt am Kloster) mussten wir die Boote erst mal 10 Minuten durch den Wald tragen um zum Wasserfall zu gelangen. Ganz schön eng das Teil mit ca. 2 Metern breite. Chris und Dirk sind den auch schon bald gefahren. Mir selbst hat der nicht so ganz gefallen, denn zwei Meter nach dem Eintauchpunkt wurde man gegen einen Felsen gepresst. Gefiehl mir irgenwie nicht!

Auch dass haben wir natürlich gefilmt und Fotografiert. Nur das die Bilder nicht ganz so gut geworden sind, denn es fing bereits an zu dämmern.

Pünktlich zu Beginn der Messe im Kloster haben wir dann auch unsere Boote wieder aufs Dach geladen. Und ab gings, mit einem perfekten Glücksgefühl, nach Hause. Dieses gefühl sollte noch für den rest des Tages und für einen Teil des Nächsten anhalten.

(Alexander Grebert)


Die Bilder des ganzen findet ihr hier!